über mich

Ich über mich oder warum Homöopathin werden?

Ich habe regulär Humanmedizin studiert. Nach meiner Niederlassung als Praktische Ärztin 1992 wurde ich bei Patienten sehr oft mit Erkrankungen und Schmerzzuständen konfrontiert, die als chronisch oder „austherapiert“ galten und wogegen die Patienten nur Medikamente andauernd einnehmen können und an die sie sich gewöhnen müssten. Damit konnte und wollte ich mich auf Dauer nicht zufrieden geben und erlernte zunächst die Akupunktur, um weiter helfen zu können.

Prägend für meine jetzige Arbeit war dann 1997 mein erster mich persönlich betreffender Kontakt mit der Homöopathie. Durch Veränderungen meiner langjährigen chronischen Beschwerden, die ich unter einem homöopathischen Mittel erlebte, musste ich meine bis dato seit dem Studium bestehende Meinung „Homöopathie hilft nix, schad(e)t nix.“ überdenken. Ich begriff, dass die Wirkung von homöopathischen Arzneien eine Realität ist, die ich nicht einfach ignorieren konnte.

Ich schätze die Leistungen der Schulmedizin, eine solide Diagnostik zur Erkennung abwendbar gefährlicher Krankheitsverläufe ist wichtig und Notfallmedizin und Chirurgie sind (oft) die einzige Option, wenn Organe akut versagen oder wenn operiert werden muss. Und wenn die Bauchspeicheldrüse kein Insulin mehr produzieren kann, muss Insulin zugeführt werden.

Letztendlich aber ist die Homöopathie für mich die stärkste Motivation als Ärztin zu arbeiten. Es ist sehr ermutigend, in vielen Einzelfällen immer wieder mitzuerleben, wie sich das Leben von Menschen durch gut passende homöopathische Mittel verändern kann.

Aufgrund berufsrechtlicher Auflagen sei hier darauf hingewiesen, dass die Benutzung des Begriffs „Heilung“ keinerlei Heilversprechen bedeutet. Dennoch kann es Entwicklungen in der Behandlung geben, die dem nahe kommen.